Leckerbissen und Übernachtungsmöglichkeit für Skiläufer und Wanderer

Aakenuksentie 388
Ylläs,
Äkäslompolo

Ylläs

Im Autumn 2018 ist das Tallikahvio-Café und das Savottakämppä-Quartier vom 28.8. geöffnet. Und am 2.10. wir schliessen. Erleben Sie authentische Wildmark-Atmosphäre beim Übernachten im renovierten Savottakämppä-Quartier, bei einem harmonischen Sauna-Aufguss und genießen Sie ein wohlschmeckendes Abendessen und reichhaltiges Frühstück - im Peurakaltio Wilderness Bed & Breakfast.

Das Peurakaltio Tallikahvio-Café und Savottakämppä-Quartier stehen Wanderern und anderen Besucher schon seit langem zur Verfügung. An der Aakenuksentie-Straße gelegen, sind wir auch leicht mit dem schnelleren Auto oder Motorschlitten erreichbar. Am Peurakaltio wurden auch neue Schneeschuh-/Winter-Biking-Strecken angelegt! Aus Richtung Süden kommt die Route vom Elämänluukku und führt u.a. durch die mächtigen Kiefernwälder von Äkässaivo. In Richtung Norden beginnen außerdem zwei ganz neue, gut 6 km lange Touren zum Myllykahvio-Café in Äkäsmylly. Diese Touren bilden somit eine ca. 12 km lange Runde, wobei sich sehr unterschiedliche Landschaften abwechseln. Schöne Aussichten von der Strecke hat man sowohl auf die Erhebung Äkäskero, als auch die ganze Zeit bis zum Yllästunturi. In Äkäsmylly gelangt man über den Äkäsjoki, indem man die über die Stromschnellen führende Brücke benutzt. Von Äkäsmylly kann man die Tour noch bis zum Hotel Äkäskero fortsetzen (ca. 7 km).

Anfragen und Unterkunftsreservierungen Tel. 040-5146655/Riitta.

Sauna, Frühstück, Mittag/Abendessen für Übernachtungsgäste

Auf Wunsch wird für alle Übernachtenden die Sauna geheizt und ein reichhaltiges Frühstück mit der Möglichkeit der Zubereitung von Proviant für unterwegs angeboten. Außerdem ist es möglich, Mittag und/oder Abendessen in unserem Tallikahvio-Café zu genießen. Sämtliche Produkte sind laktosefrei und bei Bedarf können auch glutenfreie Alternativen angeboten werden. Lesen Sie hierzu aus dem Café-Angebot.

Touren-Vorschlag

Eine ca. 20 km lange bequeme Skitour führt von Peurakaltio nach Äkäskero, von dort nach Äkäsmylly und zurück nach Peurakaltio. Diese sanfte Loipe in anmutiger Landschaft ist Natur liebenden Skiläufern zu empfehlen. Jetzt gibt es auch tolle neue Möglichkeiten zum Schneeschuhwandern und Winter-Biking. Fragen Sie nach, wir beraten Sie gern.

Siehe Loipenplan der Region.

Zur Geschichte des Tallikahvio-Cafés und Savottakämppä-Quartiers

Das Tallikahvio-Café („Stallcafé“) wurde erst in den 1990er Jahren an seinem jetzigen Platz aufgestellt, obwohl das Gebäude selbst schon viel älter ist. Ursprünglich wurde es als Pferdestall errichtet und erhielt schon damals seinen Namen. Bereits seit den 1950er Jahren wurde im Savottakämppä-Quartier begonnen, heißen Saft und „Berliner“ aus einer Essensluke an Skiläufer zu verkaufen.

Die Savotta-Geschichte begann im Jahr 1948, als das Quartier fertiggestellt wurde. Das Savottakämppä-Quartier diente seinerzeit auch als Unterkunft für die sog. „Zehner“, sprich Vorarbeiter. Am anderen Ende waren die Holzfäller untergebracht. In den Nachkriegsjahren wurde reichlich Holz benötigt, z. B. zur Bezahlung von Kriegsreparationen. Zu Hochzeiten arbeiteten auf den Holzplätzen von Aakenusjoki und Äkäsjoki über 600 Männer. In der Region gab es verschiedene Savottakämppä-Quartiere. Holz wurde von November bis Ende März eingeschlagen und gerückt. Von Pferden gezogene Baumstämme wurden entlang vereister Routen zu den Holzplätzen an den Flussläufen gebracht. Mit Einsetzen des Frühjahr-Hochwassers wurden die Bäume dann ins Wasser gerollt und das Flößen begann. Mittels Stauwerken wurde die Menge des fließenden Wassers in den Flüssen reguliert.

In den engen Quartieren waren Dutzende Männer untergebracht. Die Wrtinnen wohnten auf ihrer eigenen Seite. Sie versorgten die Männer über Essensluken mit Verpflegung. Bei Tageslicht wurden im Winter Holzarbeiten verrichtet und abends wurden die Werkzeuge in Ordnung gebracht und andere Heimwerkerarbeiten erledigt. Auch das Kartenspiel kam nicht zu kurz. Auf den Holzplätzen arbeiteten viele Einheimische, aber es waren auch sog. „fliegende Kerle“ (Wanderarbeiter) beschäftigt, die von anderswo stammten. Mitunter verirrten sich in der Truppe auch Straftäter, die vor der Polizei auf der Flucht waren. Deshalb machten die Grenzwachen von Zeit zu Zeit Kontrollen im Quartier. Am Peurakaltio wurden die Holzarbeiten in den 1960er Jahren eingestellt. Die Holzarbeitertradition ist ausführlich im Naturzentrum Kellokas zu besichtigen. 

Nehmen Sie Kontakt auf, wenn Sie mehr vom Betrieb des Cafés erfahren möchten!

Kerro meistä kavereillesi

Aakenuksentie 388, Äkäslompolo

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